Kölpinsee und Umgebung

Weniger bekannt als die berühmten Seebäder auf der Insel Usedom, aber nicht weniger attraktiv, ist das Seebad Kölpinsee. Es befindet sich direkt an der Ostsee und gleichzeitig am Kölpinsee, welchem es seinen Namen verdankt.

Gemeinsam mit Loddin und Stubbenfelde - einem Teil von Loddin - hat der Ort nur rund 1000 Bewohner. Daher bleibt der ländliche Charakter hier erhalten. Während in den Nachbarorten im Sommer viel los ist, geht es in Kölpinsee eher gemütlich und ruhig zu, was für die Erholung sehr förderlich ist. In der Mitte der Insel Usedom und auf einer Landzunge gelegen umgeben von Achterwasser und der Ostseeküste, folgt der Ort einer Tradition des 19. Jahrhunderts und nennt sich wie die anderen Urlaubsorte rings herum „Seebad“.

Im Unterschied zu den Kaiserbädern Ahlbeck, Bansin und Heringsdorf hat Kölpinsee sich seinen ländlichen Charakter bewahrt. Hier gibt es keine Prachtbauten, denn hier bestimmen Wälder, Strand und Hügel das Landschaftsbild. Am Eingang des Hauptstrands steht die Konzertmuschel, welche für kulturelle Ereignisse zur Verfügung steht. Der nahe gelegene Kölpinsee, mit ca. 34 Hektar Fläche, ist nur durch ein kleines, schmales Stück Land von der Ostsee abgetrennt. Er ist ringsherum mit Schilf bewachsen und auf ihm tummeln sich zahlreiche Schwäne. Ein ländliches Idyll, das auch zum Angeln einlädt. Radsportfreunde genießen auf ihrem Weg zum Loddiner Höft die reizvolle Landschaft.

Die Highlights von Usedom & Umgebung - Ein Auszug

Aushängeschild der Ostseeküste: Die Seebrücken.
Die Seebrücke in Ahlbeck ist die einzige historische und noch heute existierende Seebrücke an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern.

Anklam
Der Ort Anklam geht auf das Jahr 1243 zurück und hieß damals noch „Tanclim“. Die Stadtrechte erhielt der Ort 1264 durch den Herzog Barnim. Als Mitglied der Hanse erlebte Anklam ab 1283 eine wahre Blütezeit.

Golm
Beim Golm handelt es sich um einen ca. 69 m hohen Hügel am Stettiner Haff, welcher sich in einem Naturschutzgebiet in der Nähe von Kamminke befindet. Hier fand man unter anderem Reste einer Ortschaft aus der Bronzezeit.

Eisenbahnhubbrücke Karnin
Bereits 1876 wurde die 360 m lange Brücke bei Karnin eingeweiht. Dies geschah im Zuge der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Ducherow-Swinemünde. Der Schiffsverkehr konnte durch eine Drehbrücke passieren.

HTM in Peenemünde
Im Historischen Museum Peenemünde, auch HTM genannt, kann man die Geschichte von Peenemünde nachverfolgen. Originale Exponate, Modelle, Dokumente und Videos belegen die Entstehung und das Erproben der V1 und V2 welche als „Wunderwaffe“ deklariert wurden.

Dorfkirche Koserow
Die Kirche existiert bereits seit 1300 und ist von einer Mauer aus Findlingssteinen umgeben. Anfang des 15. Jh erhielt sie das Kirchenschiff und Ende des 15. Jh den Turm als Anbau. Der nördliche Teil mit den gotischen Fenstern gehört zum ursprünglichen Teil des Kirchengebäudes.

Lieper Kirche
Im Jahr 1216 wird diese Kirche als erstes Gotteshaus auf der Insel Usedom urkundlich erwähnt.

Die Kirche St. Petri in Wolgast
Es wird vermutet, dass auf dem Platz der heutigen Wolgaster Kirche einst der Gerovidtempel der slawischen Bewohner stand.

Streckelsberg in Koserow
Er ist die höchste Erhebung der Insel (60 m). Von hier sieht man die Greifswalder Oie sowie die südliche Spitze der Insel Rügen.

Gesteinsgarten am Forstamt Neu Pudagla in Ückeritz
Eine das ganze Jahr über geöffnete Ausstellung von Findlingen, welche unter der Schirmherrschaft der Universitätsabteilung für geologische Wissenschaften und der Landesforstverwaltung steht.

Wisentgehege in Prätenow
In früheren Zeiten gab es Wisente in vielen Regionen Europas. Die letzten wilden Wisente lebten bis 1919 bzw. bis 1927 in Polen sowie in der Kaukasusregion.

Otto-Niemayer-Holstein Atelier in Lüttenort
Ab 1933 lebte hier der Künstler Professor Otto Niemayer-Holstein. Die Ostsee und die Insel waren der Kernpunkt seine Malerei.

"Wockninsee" und sein Naturlehrpfad
Das Naturschutzgebiet Wockninsee ist rund 50 Hektar groß und befindet sich zwischen der B111 und dem Zeltplatz Ückeritz.

Salzhütten Koserow und Zempin
Der Heringsfang sicherte schon immer die Existenz der Usedomer Fischer.

Impressionen